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Ninas ganz persönliches Erfolgsrezept: Die ketogene Diät

Erfolg, Motivation und Alltag

Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch erzählen, wie und weshalb die ketogene Diät sich zu meinem ganz persönlichen Erfolgsrezept entwickelt hat. Ich war motiviert und habe aber auch hin und wieder gezweifelt – auch Niederlagen gehörten in den ersten Tagen dazu und das möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Nach nun über einem Jahr kann ich rückblickend sagen, dass meine Keto-Reise zu den besten Schritten in meinem Leben gehört.

Vor der ketogenen Ernährung hatte ich wöchentlich zahlreiche Anfälle und Auren. Nach vielen unwirksamen Medikamenten und einer nur teils erfolgreichen Operation, musste ich weitere Schritte in Betracht ziehen. Mir wurde zu einer Ernährungsumstellung geraten und trotz Verzweiflung war ich anfangs sehr skeptisch. Zusätzlich habe ich den Aufwand und die Wirkung der Ernährung unterschätzt. Für den mehrfachen Vorschlag und die gute Aufklärung bin ich meinem Arzt und meiner Familie sehr dankbar.

Ein halbes Jahr beschäftigte ich mich eigenständig sehr intensiv mit der ketogenen Diät, was mir aus heutiger Sicht den Einstieg ungemein erleichterte. Als ich im Krankenhaus angelernt wurde, hatte ich bereits ein halbes Jahr auf Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot und Süßigkeiten verzichtet und erste Alternativen gesucht. Die Ernährungstherapeutin unterrichtete mich über wichtige Dinge im Zusammenhang mit der Epilepsie und der Keto-Diät und vor allem worauf ich beim Kochen unbedingt achten müsse. Experimentieren, Probieren und Kochen standen ganz weit oben auf der To-Do-Liste – alles auch möglichst individuell und nach meinen persönlichen Vorlieben. Es hat wunderbar funktioniert und nach und nach wurde ich schneller beim Sortieren der Lebensmittel nach Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten sowie beim Berechnen des ketogenen Quotienten (Fett geteilt durch Kohlenhydrate addiert mit Proteinen). Meine Ernährungstherapeutin hat mich mental stark gefördert. Sie sagte mir oft, dass ich gute Voraussetzungen hätte, die Ernährung mit Freude und Erfolg in meinen Alltag zu integrieren – das sei schließlich ausschlaggebend für die Zukunft.

Schon als Kind habe ich gerne gekocht und war offen für neue und alternative Produkte und Mahlzeiten. Lebensmittel wie Konjaknudeln, Flohsamen, Erythrith, DeliMCT CacaoBar, KetVit (Haselnuss-Kakao-Creme), Sojajoghurt und Mandelmilch sind heute zu wahren Schätzen geworden, die ich mittlerweile sogar täglich nutze. Mit diesen Dingen habe ich wenige Einschränkungen und muss auf nahezu nichts verzichten.

Der Erfolg blieb nicht aus: Meine Anfälle reduzierten sich um ein Vielfaches und die Auren verschwanden komplett. Und genau deswegen glaube ich an die ketogene Diät – zumal es das erste „Medikament“ ist, was meine Anfälle minimiert und meine Auren komplett verschwinden lässt. Es verbessert meine Lebensqualität und Selbständigkeit enorm. Die einzige Einschränkung, mit der ich leben muss, ist die Tatsache, dass ich nicht ans Steuer eines Autos solle.  

Gut ist vor allem auch, dass ich ein Mensch bin, welcher immer wissenschaftlich fundierte Grundlagen für Behandlungen hören möchte: Bei der ketogenen Diät ist das glücklicherweise der Fall. Hier ein kurzer Exkurs für Interessierte oder Keto-Einsteiger:  

Normalerweise nimmt der heutige moderne Mensch viele Kohlenhydrate zu sich, die sich im Körper in Zucker umwandeln: die sogenannte Glukose entsteht. Epilepsie-Betroffene, wie ich, die eine ketogene Diät machen, nehmen viele mittelkettige Fette zu sich, in Relation auch deutlich mehr als Kohlenhydrate und Eiweiße. Diese gelangen ohne viele Umwege direkt zur Leber und die Energie steht somit dem Gehirn schneller zur Verfügung – Hier sprechen wir von einer Ketose, welche Anfälle reduziert oder sogar verhindert. Das ist natürlich nur die kurze Zusammenfassung – die detaillierte und ausführliche Version klang für mich sehr plausibel und überzeugte mich, diesen Weg zu gehen. 

Grundsätzlich koche ich sehr gerne und kann in der Küche gut entspannen – außer beim Saubermachen und Putzen. Aber nun ja – ich denke das macht kaum eine Person sehr gerne – gehört wohl einfach dazu. Um gegen schlechte Laune oder Lustlosigkeit anzukämpfen, nehme ich mir am Wochenende oftmals vor, Vorräte bzw. ganze Mahlzeiten für die Zukunft vorzukochen. Ich friere gerne Suppen oder Brote in Portionsbeutel ein und kann somit den Aufwand für jede einzelne Mahlzeit minimieren. Meine Brote verfeinere ich gerne mit den DeliMCT Aufstrichen. In die Suppe kommt immer ein Beutel Kanso MCTfiber: Praktisch, schnell und ohne großen Aufwand kann ich mir so immer tolle Keto-Mahlzeiten zubereiten.

Manchmal hat man eben mal keine Lust zu kochen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag bin ich hin und wieder zu müde zum Kochen. Ich motiviere mich immer mit den Erinnerungen an den Erfolg der Diät: Das hat in der Vergangenheit immer relativ gut funktioniert. Zusätzlich hilft auch eine Stunde auf dem Sofa: Ich schaue mir eine Online-Serie an und fühle mich danach immer deutlich entspannter. Ausgeruht koche ich deutlich lieber mein Abend- und Mittagessen für den nächsten Tag. Wenn ich erst einmal in der Küche stehe, ist mein Kopf schnell voller neuer Ideen. Da mir eine einfache Zucchini mittlerweile langweilig geworden ist, gibt es jetzt häufig Znoodels (Zucchini in langen Fäden mit Tomaten und MCTfiber).

Wenn wir unterwegs sind und einen Kaffee trinken und Kuchen essen oder einfach einen Tagesausflug unternehmen, kann mein Heisshunger auch mal zur Herausforderung werden. Ich kann leider nicht einfach das essen, was ich sehe – ich muss meine ketogene Diät täglich anwenden. Ich erinnere mich gerne an den Geschmack von Windbeutel gefüllt mit Erdbeercreme oder an eine Pfefferbrezel mit Bratwürstel und Sauerkraut. Hmmm! Was mache ich bei solchen Momenten? Hört sich seltsam an, aber mein Auge isst mit! Das ist meine Lösung.  Ich bitte meine Mutter, meinen Bruder oder meine Freunde höflich darum, das Essen zu bestellen, was ich in dem Moment gerne essen würde. Warum? Ich kann mich ganz gut am Genuss meiner Mitmenschen erfreuen. Einen Tee oder einen Kaffee kann ich ja trotzdem trinken. Da rühre ich gerne MCTfiber ein. Diese Methode ist natürlich nicht für alle umsetzbar, hilft mir persönlich aber sehr! Zu Hause ist das Problem natürlich geringer. 

Wenn Gerichte wie Pizza, Thai Curry mit Reis oder Nudeln gemeinsam gekocht werden, kann ich mit einigen Handgriffen eine Portion vom Essen in eine Keto-Mahlzeit für mich umwandeln. Hierbei ist es natürlich auch motivierend und Balsam für die Seele, wenn ich von meinen Mitmenschen höre, dass sie mein Durchhaltevermögen und meine Disziplin bewundernswert finden. Die Unterstützung meiner Familie ist mir sehr wichtig! Ein großes Dankeschön an meine Familie für eure Unterstützung und Motivation, vor allem auch, wenn ich mal nicht so eine tolle Laune habe.   

Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir, andere Menschen mit Epilepsie zu motivieren und zu ermutigen, den gleichen Schritt zu wagen. Mit etwas Selbstdisziplin, Motivation und Freude am Kochen, kann eine ketogene Diät zum Wundermittel gegen Epilepsie werden. Traut euch und gebt nicht gleich auf!

Ich wünsche euch viel Erfolg, Spaß und Durchhaltevermögen!

Eure Nina

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