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Erfahrungsbericht von Sonjas Freundin Rosi - Über Skepsis, Wunder und Erfolg!

Als ich mich dazu entschloss die ketogene Diät für Elisabeth zu starten, hatten alle in unserem näheren Umfeld unterschiedliche Meinungen und Emotionen dazu. Das reichte von großer Begeisterung und Hoffnung zu Skepsis und sogar zu Ungläubigkeit über die Wirkung. Außerdem kamen auch zahlreiche Fragen auf. Gerade bei meinen Freunden, die Kinder in Elisabeths Alter haben, sah ich oft in große und ungläubig starrende Augen.

Mein Freundin Rosi (selbst Mutter von zwei kleinen Söhnen) hilft mir bei diesem Blogbeitrag und erzählt euch hierzu aus Ihren Erinnerungen. Darüber wie sie mit uns den Prozess über die Jahre miterlebte und wie sie heute über die ketogene Diät denkt.

Ketogene Diät? Was ist denn das bitte? Ich als „selbsternannte Ernährungsexpertin“, die schon jegliche Diäten am eigenen Leib ausprobiert hat, kenne diese Form der Diät ja nicht? Das kann doch nicht sein! Doch als Sonja mir im Detail schilderte, wie die Diät funktioniert und warum diese Diät durchgeführt wird, wurde mir schnell klar, dass dies keine einfache „das-probier-ich-doch-einfach-mal-aus“-Diät ist. Ich persönlich kenne nur die einfachen Alltags-Diäten aus meiner Vergangenheit. Je genauer Sonjas Ausführungen diesbezüglich waren, desto unrealistischer erschien mir die Umsetzung bei einem kleinen Kind. Ich denke da sofort an meinen Sohn, der gerne Wurstsemmeln und Chicken Nuggets isst. Ihn bekomme ich nicht einmal dazu, Vitamine zu essen. Ketogene Diät bei kleinen Kindern: „Nein, das ist unrealistisch und utopisch“, schießt es mir spontan durch den Kopf! So waren meine anfänglichen Gedanken.

Heute freue ich mich sehr über die Euphorie, mit der Sonja diese Mammutaufgabe auf sich nahm – ihren ganz persönlichen Strohhalm der Hoffnung. Allerdings erahnte ich sehr schnell, wie anstrengend das Ganze für Sonja und Elisabeth sein wird – vor allem am Anfang. Immer die Uhr im Blick, überall liegen hunderte von kleinen benutzen Schüsseln, Töpfen, Rührbesen und andere Utensilien. Und das alles dann auch noch in Sonjas kleiner Küche. Zusätzlich kommt noch der innerliche Stress hinzu, ob nun Elisabeth die vorbereiteten Mahlzeiten auch (komplett) essen wird oder nicht. Sonja blieb immer stark! Nach den ersten Wochen bemerkte ich eine Routine in ihren Äußerungen: „2 zu 3 Kohlehydrate zu 5,7 zu 8,9 Fett und Ketose Eiweiß 3,5 zu 0…“. Dies war ungefähr genau das, was ich als Keto-Laie aufgenommen habe.

Und dann, ganz langsam, kam bei Sonja die Freude auf. Zunächst sehr zaghaft und vorsichtig, als ob zu viel Freude dazu führen würde, dass die Diät vielleicht weniger helfen könnte. Letztendlich konnte es keiner von uns so recht glauben, wie gut die Diät der kleinen Elisabeth geholfen hat! Welch eine Erleichterung! Schön war auch zu erleben, dass das Ausprobieren von neuen Gerichten nun sogar zu Sonjas Hobbies zählt! Und Elisabeth schlemmte und schlemmte nach und nach alle Mahlzeiten, die Sonja kochte. Wie herrlich!

In kurzen Phasen der Überlastung, habe ich versucht Sonja verständlich zu machen, dass auch Kinder, die keiner Diät folgen, kein Problem damit haben, wenn sie zweimal in der Woche die gleiche Mahlzeit zu sich nehmen. Oder dass es doch egal ist, ob Elisabeth manchmal nur mit Ablenkung isst oder nicht: Hauptsache sie isst überhaupt! Zugegebenermaßen habe auch einen Trick für mich entdeckt. Mein Sohn darf nach dem Kindergarten und vor dem Essen eine halbe Stunde fernsehen. Und da zu dieser Zeit der Hunger doch groß ist, werden meistens auch die kleinen Obststücke gegessen – naja, zumindest ein paar davon. Den Ernst der Lage, welch eine ketogene Diät mit sich bringen kann, erkannte ich erst, als Elisabeth zum ersten Mal richtig krank wurde: Magen-Darm, Fieber und Husten: Das ist bei Kindern so schon anstrengend genug, so fallen aber Krankheiten bei Elisabeth eben nochmal etwas heftiger aus. Elisabeth MUSS essen, denn das Essen ist ja ein Teil ihrer Medizin gegen ihre Epilepsie! Oh wie ich doch mitfühlte bei Sonjas zahlreichen - ehrlicherweise auch oftmals verzweifelten – Versuchen, alles alleine hinzubekommen, ohne schlimmstenfalls doch noch ins Krankenhaus zu müssen und ohne starke Schwankungen in der Ketose zu erleben. Und dann muss Sonja ja auch die Einnahme der Medikamente in den Griff bekommen. Alles zusammen muss eine furchtbar große Herausforderung für sie sein. Aber siehe da: ALLES war irgendwie doch – vielleicht auch mit letzter Kraft - machbar. Ein Wahnsinn!

Als der Diätplan nicht mehr ganz so streng war, Elisabeth sich im Kindergarten wohl fühlte und Sonja zumindest ihre ersten ganz kurzen Momente für sich hatte, erlebte ich, wie sie wieder voller Euphorie war und sehr gerne neue tolle ketogene Gerichte kreierte. Sonja informierte sich oft bei mir, voller Leidenschaft und Tatendrang, was meine Kinder denn so im Alltag gerne essen. Es ist unglaublich: Sonja präsentierte oftmals bereits einen Tag später, die „ketogene“ Version der Gerichte, die ich ihr vor einem Tag nannte. Bei Sonja könnte ich wahrlich den Eindruck bekommen, dass das alles doch ganz einfach für sie geworden ist. Übung macht den Meister, heißt es ja immer. Nach all der Zeit bin ich jedenfalls total begeistert davon, welche unglaublichen Möglichkeiten die ketogenen Diät bietet: Nahezu ALLE Gerichte können sozusagen in eine ketogen Mahlzeit verwandelt werden. Das konnte ich mir so zu anfangs niemals vorstellen. Inzwischen denke ich viel positiver und zuversichtlicher über die Umsetzung der Diät bei kleinen Kindern! Sonja hat es sogar geschafft ein sehr tolles Rezept für einen leckeren Burger zu entwickeln! Wow!

Mittlerweile bin ich auch fest davon überzeugt, dass Sonjas Freude am Kochen und Ausprobieren die ketogene Diät für die beiden zu einer erfolgreichen Selbstverständlichkeit machte. Wer hätte das gedacht?! Ich hoffe, dass diese Freude anhält und die Diät bei Elisabeth weiterhin so erfolgreich bleibt. Ich habe größten Respekt vor Sonjas Leistung – nicht nur in Bezug auf die Diät.

Alles Liebe an euch, Sonja und Elisabeth!

Eure Rosi

 

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