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Unsere Keto-Bloggerin Andrea stellt sich vor

Nützliche Informationen, Erfahrungsberichte und Tipps zur ketogenen Diät aus erster Hand

Vorab ein paar Worte zu meiner Person.
Ich heiße Andrea Mettenborg, bin 38 Jahre alt und komme aus Verl in Ostwestfalen.
Ich bin ausgebildete Erzieherin, klassisch ausgebildete Sängerin, zertifizierte Ernährungs – und Gesundheitsberaterin und liebe es zu schreiben.  
Als ich 12 Jahre alt war, begann die Epilepsie bei mir. Mir wurden Medikamente verschrieben, die ich nicht vertrug und die meine Leistungsfähigkeit sowie meine Psyche stark beeinträchtigen. Mitte Zwanzig war die Epilepsie auf einmal scheinbar ausgeheilt und ich konnte ein normales Leben führen.
Vor zwei Jahren ging es wieder los. Ein Medikament nach dem anderen wurde getestet und ich baute immer mehr psychisch und körperlich ab.
Insgesamt waren es 12 Antiepileptika, die ich probieren musste. Das ging so nicht mehr weiter.
Die Ketogene Diät war mir schon vorher bekannt und auch deren Anwendung bei Epilepsie, aber mir wurde in meiner ersten Epilepsie-Klinik nur kurz mitgeteilt, dass dies nur für Kinder umsetzbar war. Zum Glück fand ich eine andere Klinik und dort begann ich dann die ketogene modifizierte Atkins Diät (Kurz: MAD) mit MCT-Fetten
Die MAD mit MCT Fetten ist meiner Erfahrung nach einfacher im Alltag zu integrieren. Bei der klassischen ketogenen Diät wird zudem meist alles abgewogen und ausgerechnet und man verbringt viel Zeit am Taschenrechner, App oder Notizblock.
Der benötigte Ketoselevel, um anfallsfrei bzw. anfallsreduzierend zu wirken, variiert je nach Person. Bei der MAD mit MCT Fetten hat man den tollen Effekt, dass man höhere Ketoselevel bekommt, denn die MCT Fette sind ein richtiger „Keto Booster“.
Dementsprechend kann man auch etwas lockerer im Alltag damit umgehen. 
Die MCT Fette sind eine der wichtigsten Bausteine meiner täglichen Diät und nachdem ich sie langsam in meine Mahlzeiten mehr und mehr eingebaut habe, ist die Verträglichkeit sehr gut und ich habe Ketoselevel zwischen 3,5 bis 5,5 mmol/l. 
 

Was die ketogene Diät für mich bedeutet

Die Ketogene MAD hat bei mir so viel verändert.
Ich habe als erstes kaum noch Absencen und vor allem keine Absence-Serien und keine Grandmal Anfälle mehr.
Das bedeutet für mich eine wesentlich bessere Lebensqualität.
Früher waren so einfache Dinge wie einkaufen, Wäsche machen und dergleichen schon eine extreme Kraftaufwendung für mich. Meinen Alltag zu bewältigen zuweilen undenkbar.
Durch die MAD mit MCT habe ich wieder mehr Energie zurückbekommen, habe keinen Heißhunger und die typischen Blutzucker Kreislauf-Abstürze mehr und kann mich wieder wesentlich besser konzentrieren.  
Für mich bedeutet die ketogene Diät vor allem Sicherheit.
Einen epileptischen Anfall zu erleben, löste in mir und meiner Familie extreme Ängste aus. Man hat Angst, eine Treppe hinunter zu gehen, die Straße zu überqueren, allein zu sein, ein Bad alleine zu nehmen. Die ketogene Diät gibt mir die Sicherheit, auch ohne Medikamente ein weitgehend normales Leben zu führen.
Zudem habe ich das Gefühl, etwas selbst in der Hand zu haben und nicht die Kontrolle einfach über meinen Körper wieder zu verlieren.
Seit der ketogenen Diät traue ich mich wieder viel mehr und auch meine Familie macht sich weniger Sorgen

Eure Andrea
#KetoBuddy

Hinweis: Dieser Artikel dient rein informativen Zwecken und ersetzen keines Falls eine individuelle medizinische und diätetische Beratung.

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