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Sommer, Urlaub, Reisen & ketogene (Diät) Ernährung

Im heutigen Blogartikel werde ich Euch von meinen Erfahrungen zum Thema „Keto-Urlaub“ berichten. Viel Spaß beim Lesen meiner ganz persönlichen „Pauschalreise ohne aus der Ketose zu fliegen“.

Ehrlich gesagt war ich anfangs sehr skeptisch. Ich dachte eine ketogene Ernährung und Reisen ist nicht miteinander zu vereinbaren. Aus diesem Grund haben wir unsere ersten Urlaube nach meiner Umstellung auch in Deutschlands Ferienwohnungen verbracht. Ich konnte mich selbst verpflegen und hatte damals nur mit den logistischen Problemen zu kämpfen. Für 14 Tage ausreichend Lebensmittel besorgen und einpacken (teilweise gekühlt), war anfangs wirklich nicht einfach. Hinzu kam das normale Gepäck, wie Kleidung und Sportgeräte für insgesamt vier Personen. Auch unser großer Hund war immer dabei! Da kam mein Auto immer ganz schnell an seine Grenzen. Aber es hat trotzdem immer wunderbar geklappt!

Mittlerweile fliegen wir auch hin und wieder in den Urlaub. Natürlich ist das für mich mit einer Menge Organisation verbunden, allerdings fühle ich mich von Jahr zu Jahr routinierter und werde in meiner Planung immer besser. Das allerwichtigste bei meiner Planung ist das Mitführen von Lebensmittel in ausreichender Menge. Die Lebensmittel kommen bei mir alle ins Handgepäck. Die lasse ich auch keine Sekunde aus den Augen – und sollten sie einmal abhanden kommen, wie es mit einem Reisekoffer durchaus passieren kann, dann könnte ich direkt wieder nach Hause fliegen. Mein Handgepäck besteht aus zwei kleinen Trolleys. Lebensmittel, die gekühlt werden müssen, gebe ich gefroren in die Tüte, in der die MCT-Margarine von Kanso geliefert wird. Alternativ können die Tüten vom Discounter benutzt werden.

Bevor ich mit den Trolleys durch die Sicherheitskontrolle und den Zoll möchte, muss ich mir vom Arzt eine Bescheinigung ausstellen lassen. Hier muss klar und verständlich schriftlich fixiert werden, dass ich aufgrund meiner Krankheit auf eine spezielle Ernährungsform angewiesen bin und dass die Lebensmittel für mich wie Medikamente wirken. Am besten lässt man auch die anderen Medikamente, die man braucht, auf diese Liste setzen. Dann gibt es auch da keine weiteren Diskussionen vor Ort. Diese Liste packe ich dann auf Deutsch, Englisch und je nach Urlaubsland zum Beispiel auch in Französisch in jeden der zwei Trolleys. Eine Liste muss dann zusätzlich unbedingt in die Handtasche verstaut werden. Mir ist es schon passiert, dass die Beamten vom Bundesgrenzschutz nicht wollten, dass ich den Koffer öffne, weil sie Sprengstoff vermuteten. Bei 10 Liter Flüssigkeit im Handgepäck sind natürlich viele Beamten alarmiert und besonders skeptisch! Deshalb sollte diese Bescheinigung auch außerhalb des Koffers aufbewahrt werden. Auf den Trolley muss zusätzlich noch ein Aufkleber angebracht werden, damit auch unmissverständlich klar ist, welcher Koffer zum Transport von medizinischen Produkten benötigt wird. Wer zusätzliche Sicherheit möchte, kann die Mitnahme der Medikamente bei der Fluggesellschaft anmelden. Das geht ganz unkompliziert per E-Mail.

Wie packe ich den nun meinen Koffer? Ich orientiere mich dabei sehr gerne an den Mahlzeiten im Laufe des Tages:

Frühstück: Ich esse immer Brot zum Frühstück. Da brauche ich circa ein Brot in einer Woche. Wenn im Restaurant oder am Buffet im Hotel nichts für mich finde, muss ich auch abends auf das Brot zurückgreifen. Also brauche ich circa zwei Brote pro Woche. Das Brot friere ich vor dem Transport ein und nehme es eingefroren mit. Durch die Unterschiede in der Luftfeuchtigkeit kann ein Brot bereits nach wenigen Tagen anfangen zu schimmeln – ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Seitdem nehme ich auch selbstgemachte Brotmischungen mit, die ich dann ganz einfach in der Mikrowelle zubereiten kann. Nahezu jedes Hotel hat eine Mikrowelle – schließlich können Eltern ohne Mikrowelle keine Babykost erwärmen. Kleiner Geheimtipp: Backmischungen würde ich immer mit einem Folienschweißgerät einschweißen. Die MCT-Margarine von Kanso friere ich ein und schweiße sie im gefrorenem Zustand ein. Als Belag nehme ich gerne die DeliMCT Cremes oder das neue KetVit (Haselnuss-Kakao-Aufstrich mit MCT) von Kanso oder aber selbstgemachte Marmelade. So habe ich auch in einem Notfall immer eine Option B parat.

Mittagessen: Essen am Buffet ist für mich immer Glücksache. Mir persönlich ist das zweimal am Tag zu heikel. Deshalb esse ich mittags nur Ketobiota oder ungesüßten Sojajoghurt mit MCT-Öl, Leinsamen oder Nüssen. Davon kommt also immer ausreichend ins Gepäck.

Abendessen: Da ich mittags meistens wenig Kalorien zu mir nehme, bin ich abends immer gut in der Ketose und kann es mir am Buffet richtig gut gehen lassen. Salat und ein kleines Stück Fleisch oder Fisch esse ich da am liebsten. Beim Salat mache ich mir mein Dressing allerdings selbst. Also muss ich MCT-ÖL sowie kohlenhydratfreier Essig auch für Dressings einplanen. Auch Margarine und Gartenkräuter kann ich vielseitig nutzen. Daraus kann ich zum Beispiel eine leckere Kräuterbutter herstellen, die prima zum Fleisch passt. Für zwischendurch empfehlen sich trockene und vor allem haltbare Snacks. Nüsse, die Kanso DeliMCT CacaoBar oder die Kanso DeliMCT CacaoBiscuits sind da ideal.

Vorratsdosen aus Kunststoff sind für mich sehr wichtig. Wenn morgens oder abends eine Komponente an Buffet zu haben ist, die ich auch abends gerne essen würde, habe ich die Möglichkeit das Essen sauber und hygienisch einzupacken – auch bei Tagesausflügen sehr wichtig und praktisch. Die MCT-Margarine wird bei warmen Temperaturen sehr schnell flüssig. Da ist eine kleine Kühltasche nahezu unumgänglich.

Ein Keto-Urlaub ist also kein Problem! Außerdem ist es jedes Jahr wieder witzig, wenn die Kellner in den ersten Tagen denken, ich stehle Essen aus dem Speisesaal. Das jemand Essen in den Saal schmuggelt ist für sie sehr ungewohnt.

Dann würde ich sagen, bereitet Euch gut vor und ab in den Urlaub!

Eure Susanne

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