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Süßigkeiten & Co.

Unsere KetoBotschafterin Susanne erzählt euch über interessante Thema „Naschen im Alltag trotz ketogener Diät“

Bevor ich begonnen habe, mich ketogen zu ernähren, habe ich immer viele Süßigkeiten gegessen. Bei uns zu Hause haben wir immer gelacht, wenn Süßigkeiten-Hersteller ihre wiederverschließbaren Verpackungen im Fernsehen beworben haben. Sobald eine Tüte Süßigkeiten den Schrank verlassen hatte, wurde sie bei uns auch am gleichen Tag verbraucht. Für uns war das also nie ein Kaufargument. Deshalb hatte ich zu Beginn der ketogenen Therapie große Bedenken: Schaffe ich es, dauerhaft auf Süßigkeiten zu verzichten? Heute, mehr als drei Jahren später, muss ich sagen, dass es überraschenderweise kein großes Problem für mich war. Zu Beginn habe ich viel mit Süßstoffen gearbeitet. Heute brauche ich diese eher weniger. Zum einen hat sich mein Geschmack sehr verändert und zum anderen stelle ich meine Süßigkeiten nach meinem Bedarf selbst her oder gönne mir die Kekse oder Schokolade von Kanso. Wichtig ist es, auf Vorrat zu produzieren. Denn wenn ich naschen möchte, habe ich keine Lust erst drei Stunden in der Küche zu verbringen. Genau deshalb backe ich immer nicht nur ein eine Portion Waffeln, sondern gleich drei oder vier Portionen. Die fertigen Waffeln friere ich dann immer ein. Funktioniert echt gut: Einfach aus der Gefriertruhe holen und in drei Minuten im Toaster zubereiten - Fertig!

Wie lange meine selbstgemachten Gummibärchen haltbar sind, weiß ich leider nicht. Meist sind die immer lange vorher aufgegessen. Auch die selbstgebackene Kekse sind genauso schnell leer, wie vor einigen Jahren noch die Tüten mit den Süßigkeiten. Der große Vorteil der selbstgemachten Leckereien: Ich weiß genau was drin ist. Ich kann den Fettgehalt meiner Ratio anpassen und die Herkunft der verwendeten Fette bestimmen. Da ich grundsätzlich bemüht bin, meine Ernährung so gesund wie möglich zu gestalten, benutze ich die Kanso MCT-Produkte lieber als tierische Fette wie Butter oder Sahne.

Wenn ich neue Rezepte ausprobieren möchte, so stöbere ich im Internet oder in Büchern nach ketogenen oder Low Carb Rezepten. Wenn ich ein tolles Rezept gefunden habe, so sehe ich mir die Zutaten an und überschlage, ob diese für mich geeignet sind und ob ich einige Zutaten ersetzen kann oder muss. Im zweiten Schritt ersetze ich immer möglichst alle Fette durch MCT-Fette. Und hier haben mir die Produkte von Kanso jahrelang zur Seite gestanden. Früher habe ich oft ungesüßte Soja-Alternativen für meinen Joghurt verwendet. Das mache ich heute nicht mehr so häufig. Der Joghurt hat einen relativ hohen Eiweißanteil, was bedeutet, dass ich diesen wieder durch mehr Fett ausgleichen müsste. Beim Ketobiota, als Joghurt angerührt, habe ich dieses Problem glücklicherweise nicht mehr. Sahne in Torten lässt sich hervorragend durch das etwas dicker angerührte Ketobiota ersetzen. Das ist so lecker, dass selbst nicht Keto-Menschen den Unterschied nicht merken würden. Bei allem was gekocht oder erhitzt wird, wie zum Beispiel Gummibärchen oder Schokosoßen, verwende ich gerne das MCTfiber. Das Pulver hat den Vorteil, dass ich kein sichtbares Fett auf meinem Essen schwimmen sehe (keine Fettaugen). Es vermengt sich hervorragen mit der Soße und ist geschmacklich neutral.

Das MCT-ÖL verwende ich gerne für meinen Schoko-Nuss-Brotaufstrich. So bin ich in der Lage, den Aufstrich auf eine Ratio von bis zu 5 : 1 zu erhöhen. Dieser gesunde Brotaufstrich enthält nur Nüsse, MCT-Fett, Backkakao und etwas Bolero Pulver. Butter ersetze ich immer mit der Kanso MCT-Margarine. Anfangs hatte ich befürchtet, dass mein Gebäck nicht richtig fest wird, da die Margarine relativ schnell flüssig wird: War aber im Nachhinein absolut kein Problem und funktioniert bis heute wunderbar. Da immer genug Nüsse oder Samen in meinen Rezepten vorkommen, nehme ich auch immer genug andere pflanzliche Fette zu mir, sodass ich mir auch da keine Sorgen machen muss. Im dritten und letzten Schritt wähle ich das geeignete Süßungsmittel aus – normaler Zucker passt leider kaum in einen Keto-Diät-Plan. Zucker, Zuckeraustauschstoffe, Süßstoffe, süßende Zutaten, Zuckerarten – bei der Vielfalt an Bezeichnungen für Süßmacher kann man leicht den Überblick verlieren.

Es gibt aber zahlreiche gute Ersatzprodukte:  Da hätten wir als erstes den Zuckeraustauschstoff Erythrit. Vom menschlichen Körper kann es insulinunabhängig verwertet werden. Wenn wir Zucker zu uns nehmen, so schüttet die Bauchspeicheldrüse das Hormon Insulin aus, um nach dem Essen den Zuckergehalt im Blut zu regulieren. Bei Erythrit ist das nicht so. Erythrit wird zu 90 % im Darm resorbiert und über die Nieren ausgeschieden. Bei einer ketogenen Diät kann ich es also ohne Berechnung und ohne Bedenken das Kalorienfreie Erythrit in meine Speisen integrieren. Die enthaltenen Kohlenhydrate sind für den Menschen nicht verwertbar. Ich persönlich merke immer einen kühlen Nachgeschmack: Liegt wohl daran, dass Erythrit aus Zuckeralkoholen besteht. Bei kalten Speisen nehme ich es sehr gerne – beim Backen von warmen Speisen aber eher nicht. Hier passt mir der kühle Nachgeschmack eher weniger. Es gibt natürlich noch zahlreiche weitere Zuckeralternativen zu kaufen. Sie sind nahezu alle künstlichen Ursprungs und haben sogar eine höhere Süßkraft als Zucker. Sie gehören nicht zu den Kohlenhydraten und haben keinen Brennwert. Auch Stevia eignet sich hervorragend. Leider wurde Stevia aber nicht als Lebensmittel oder Süßungsmittel zugelassen und darf in der EU nicht als Lebensmittel angeboten werden. Das, was wir heute im Handel unter dem Namen Stevia kaufen können, sind Stevioglycoside. Diese haben leider keinen besonderen Vorteil gegenüber den anderen Süßstoffen.

Na, neugierig geworden? Meine Rezepte sind alle auf der Webseite zu finden. Viel Spaß beim Nachkochen oder Nachbacken!

Viel Erfolg und guten Appetit

Eure Susanne

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